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Tagesförderstätte
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Die Einrichtung
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Die Tagesförderstätte ist eine teilstationäre Einrichtung der Behindertenhilfe. Es werden Menschen mit Mehrfachbehinderung
aufgenommen und tagsüber gefördert und betreut.
Die Besucher der Tagesförderstätte werden entsprechend ihren individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen gefördert, unterstützt
und begleitet. Alle Besucher erfahren ein differenziertes und auf sie abgestimmtes Angebot. Die bedarfsgerechte Förderung und Betreuung trägt zur Integration in die Gesellschaft bei. Jeder Besucher hat seine feste
Gruppe und Betreuungspersonen, was den Besuchern Sicherheit vermittelt. Diese Sicherheit stellt die Fördergrundlage da. Jede
Gruppe hat ihren individuell geplanten und auf die Bedürfnisse der einzelnen Besucher abgestimmten Tagesablauf.
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Das Konzept der basalen Stimulation ist ein zentrales Mittel in den Förder- und Betreuungsaktivitäten.
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Kreis der Besucher
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Beim Besucherkreis handelt es sich um erwachsene Menschen, die körperlich-geistig bzw. mehrfach behindert sind. Aufgrund der unterschiedlichen Behinderungsarten und der Erfordernisse bei einzelnen Menschen mit Behinderung, ist die Tagesförderstätte
als beschützende Einrichtung konzipiert.
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Platzzahl
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Die Tagesförderstätte ist für 32 Besucher konzipiert. Die Förderung und Betreuung findet in Kleingruppen mit bis zu 8 Plätzen
statt. Derzeit werden 24 Menschen hier gefördert.
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Betreuungszeiten und Transportwesen
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Die Besucher der Tagesförderstätte werden von 7.00 bis 16.00 Uhr betreut. Der Transport in die Einrichtung und nach Hause
wird von einem durch die Einrichtung beauftragten Fahrdienst durchgeführt.Die Abhol- und Bringzeiten werden auf die Bedürfnisse
der Menschen mit Behinderung und deren betreuenden Angehörigen abgestimmt. Die Einrichtung versteht sich dabei auch als Dienstleister,
gerade auch für berufstätige Angehörige.
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Ausstattung der Einrichtung:
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Zentraler Ort der Betreuung und Förderung ist der Gruppenraum mit integriertem Ruheraum und jeweils angrenzenden sanitären
Einrichtungen. Darüber hinaus verfügt das Haus über:
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- Speziell eingerichtete Förder- und Therapieräume
- Einen Snoezelenraum
- Mehrzweckräume, die aufgrund der Ausstattung sowohl für spezielle Fördermaßnahmen wie zum Beispiel Bewegung, als auch für
andere Formen der Betreuung und Beschäftigung verwendet werden.
- Hauswirtschaftsräume, die sowohl für die Versorgung der Besucher in der Einrichtung als auch für Fördermaßnahmen im Teilbereich
Hauswirtschaft Verwendung finden.
- Moderne Formen der Kommunikation (beispielsweise Computer) zur Unterstützung der Kommunikation mit den behinderten Menschen
und zur speziellen Förderung
- Eine umfangreiche Ausstattung mit Förder- und Therapiemittel, beispielsweise aus dem musischen und dem kreativen Bereich
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Gruppenübergreifende Aktivitäten
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Ergänzend zu den Angeboten in den Kleingruppen werden gruppenübergreifende Angebote durchgeführt: Derzeit wird beispielsweise einmal wöchentlich gemeinsam musiziert und an einem anderen Tag gemeinsam Sport betrieben. Ausflüge oder Besuch von Theater oder Konzertveranstaltungen ergänzen die Aktivitäten in der Einrichtung.
Verpflegung und Versorgung
Die Besucher bringen ihr Frühstück bei Bedarf von zu Hause mit. Mittagessen und Zwischenmahlzeiten erhalten die Besucher vom
Haus, wobei Sonderkostformen berücksichtigt werden. Die pflegerische Versorgung während der Betreuungszeit ist selbstverständlich.
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Personal und Betreuungsschlüssel
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In der Förderung und Betreuung arbeiten Fachkräfte mit der Qualifikation Heilerziehungspfleger, Erzieher und Krankenschwester. Das Verhältnis von Menschen mit Behinderung und Betreuern liegt in der Caritas Tagesförderstätte Haus Sonne bei drei zu eins Die Fort- und Weiterbildung sowie Supervision der Mitarbeiter/-innen ist unter anderem durch regelmäßig stattfindende hausinterne
Fortbildungsveranstaltungen gewährleistet. Fortbildungen sind dabei Teil der ständigen Weiterentwicklung der Betreuungsarbeit
und der Kompetenz der Mitarbeiter/-innen.
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Ein Qualitätsmanagementsystem sichert die Qualität der Förderarbeit und strukturiert den Prozess der Reflektion und der ständigen
Verbesserung der Arbeit mit den behinderten Menschen.
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Therapien
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Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Logopäden und gegebenenfalls auch Psychologen, Ärzte und Seelsorger kommen als externe
Dienstleister in die Tagesförderstätte. Für die Versorgung mit Hilfsmitteln findet eine Fachberatung durch einen speziell geschulten Arzt in der Einrichtung statt.
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